„The Humans in the Loop“ ist eine Videoserie, die sich mit den Menschen, den Denkweisen und den Prinzipien hinter den KI-Produkten Tulipbefasst – sowie mit den menschenzentrierten Designphilosophien, die die Zukunft der Fertigung prägen.
In der ersten Folge sprechen Mason Glidden, Chief Product Officer Tulip, und Olga Stroilova, Product Lead, gemeinsam mit Moderatorin Madilynn Castillo über die Ideen, die TulipAnsatz im Bereich KI leiten, und darüber, wie ein tiefgreifendes Verständnis der Fertigungsindustrie zur Entwicklung von „AI Composer“ geführt hat.
Das Gespräch beginnt nicht mit Algorithmen oder Schnittstellen. Es beginnt mit Menschen – den Ingenieuren, Anwendern und Designern, die komplexe Probleme in einfache, praktische Werkzeuge verwandeln.
Bauen für die reale Welt
In einer Zeit, in der jedes Unternehmen mit KI-Lösungen wirbt, setzt Tulipan einer ganz anderen Stelle an: in der Fertigung. Für Mason und Olga lautet die Frage nicht, wie man KI in die Fertigung integrieren kann, sondern wie man KI so konzipiert, dass sie dort zu Hause ist – praktisch, zuverlässig und mit einem ausgeprägten Gespür für den Kontext.
Mason erklärt, dass diese Denkweise hinter jeder Entscheidung steht: „Wenn man nicht gemeinsam mit den Menschen entwickelt, die das Tool nutzen werden, löst man das Problem nicht wirklich.“
Die Produktphilosophie Tulip– „Operations-First“, „Human-Centric“ und „Open by Design“ – bedeutet, dass jede Funktion auf den realen Gegebenheiten der Produktion basiert. Das Team widmet dem Verständnis von Arbeitsabläufen, Datenflüssen und regulatorischen Vorgaben ebenso viel Zeit wie der Modelloptimierung oder dem Design von Benutzeroberflächen. Das Ziel besteht nicht einfach darin, Innovationen zu entwickeln, sondern die Art und Weise zu verbessern, wie Menschen täglich arbeiten und Entscheidungen treffen.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, ein echtes Problem zu lösen – nämlich dass Teams Stunden damit verbrachten, Informationen neu zu erstellen, die ihnen bereits vorlagen.
Diese praxisorientierte Ausrichtung prägte die gesamte KI-Strategie Tulip. Während sich ein Großteil der Branche auf generative Funktionen konzentrierte, Tulip auf den Kontext: Wie kann KI die Abläufe an vorderster Front sicherer, schneller und leichter anpassbar machen?
Gestaltung, die Vertrauen schafft
Aus dieser Frage heraus entstand AI Composer – nicht als großartige Vision, sondern als Antwort auf ein weit verbreitetes Problem. In Fabriken auf der ganzen Welt ist Wissen nach wie vor in statischen Dokumenten festgehalten. Die Bediener verlassen sich auf ausgedruckte Arbeitsanweisungen und Ordner voller Prozessnotizen. Die Umstellung auf digitale Systeme erfordert wochenlangen, manchmal sogar monatelangen manuellen Aufwand.
Olga beschreibt, wie diese Gespräche mit Kunden zu der Idee führten: „Jeder Hersteller, den wir trafen, hatte Hunderte von PDF-Dateien, die er zu digitalisieren versuchte. Wir wollten eine Möglichkeit schaffen, diesen Übergang zu automatisieren, ohne dabei an Genauigkeit oder Kontrolle einzubüßen.“
AI Composer verwandelt dieses Problem in einen Fortschritt. Durch das Auswerten strukturierter und unstrukturierter Dokumente generiert das Tool automatisch Tulip , die die ursprünglichen Informationen beibehalten, diese jedoch interaktiv und verwertbar machen. Was früher in einem Ordner lag, kann nun Benachrichtigungen auslösen, Daten erfassen oder eine Verbindung zu Unternehmenssystemen herstellen.
Dennoch steht für TulipTeam nicht die Automatisierung an sich im Vordergrund. Es geht um Vertrauen. Jede KI-Funktion ist so konzipiert, dass die Menschen stets auf dem Laufenden bleiben – mit klaren Validierungsschritten, transparenter Logik und der Möglichkeit, die Ergebnisse des Modells zu überprüfen und anzupassen. Wie Mason es ausdrückt: „KI sollte Menschen schneller und klüger machen, nicht unsichtbar.“
Der „Human Loop“ in Aktion
TulipAnsatz zur KI-Governance basiert auf demselben Prinzip, das auch die Plattform des Unternehmens leitet: Die Kontrolle soll denjenigen übertragen werden, die die Arbeit am besten kennen. Anstatt sich auf Black-Box-Modelle oder starre Vorlagen zu verlassen, integriert AI Composer die Kontrolle direkt in den Prozess. Die Nutzer können die generierten Ergebnisse überprüfen, verfeinern und gezielt anwenden.
Diese Rückkopplungsschleife spiegelt wider, wie sich Wissen in der Fertigung entwickelt. Olga vergleicht dies mit einem offenen, iterativen System wie Wikipedia – einer lebendigen Informationsquelle, die von ihren Mitwirkenden geprägt wird. In der Fertigung, so erklärt sie, sei diese Dynamik entscheidend: „Man möchte eine KI, die aus Erfahrungen lernt, bei der aber weiterhin ein menschlicher Redakteur die Verantwortung trägt.“
Durch die ausgewogene Kombination von Intelligenz und Absicht Tulip , dass jedes KI-gesteuerte Ergebnis sowohl Daten als auch Fachwissen widerspiegelt. Das Ergebnis ist eine Technologie, die die Entscheidungsfindung unterstützt, ohne die Verantwortlichkeit zu untergraben.
Vom Papier auf Glas zu lebenden Systemen
AI Composer spiegelt zudem einen umfassenderen Wandel in der Einstellung der Hersteller zur Digitalisierung wider. Jahrelang versuchten Unternehmen, papierlos zu arbeiten, indem sie bestehende Dokumente auf Bildschirmen nachbildeten – ein gängiger Ansatz, der als „Paper on Glass“ bekannt ist. Das Team Tuliperkannte die Chance, noch einen Schritt weiter zu gehen und Dokumentation in dynamische Systeme zu verwandeln, die Daten erfassen, lernen und sich verbessern.
Wenn AI Composer eine PDF-Datei in eine Tulip umwandelt, kopiert es nicht einfach nur die Anweisungen – es verknüpft sie mit dem Echtzeitkontext. Bediener können Leistungsdaten erfassen, Vorgesetzte können Qualitätskennzahlen nachverfolgen und Ingenieure können Prozesse standortübergreifend sofort aktualisieren. Was einst ein statisches Dokument war, wird zu einem lebendigen Bestandteil kontinuierlicher Verbesserungsprozess.
Das ist nicht nur ein technischer Fortschritt, sondern auch ein kultureller. Das Tool verändert die Art und Weise, wie Teams über Wissen selbst denken – von etwas, das gespeichert und abgerufen wird, zu etwas, das geteilt und weiterentwickelt wird.
KI in der Fertigung muss individuell gestaltbar, reguliert und unter menschlicher Aufsicht sein. Die Menschen müssen erst sehen, wie sie funktioniert, bevor sie ihr vertrauen.
Mitbauen, nicht für andere bauen
Sowohl Mason als auch Olga kommen im Laufe der Folge immer wieder auf denselben Gedanken zurück: Der Vorteil Tulipliegt nicht in seinen Algorithmen, sondern in seiner Empathie. Jede Funktion entsteht im Dialog mit echten Nutzern – Betriebsleitern, Ingenieuren vor Ort und digitale Transformation , die die Komplexität ihrer Umgebungen besser verstehen als jeder andere.
Dieses Verständnis prägt jede Designentscheidung – von der Einfachheit der Benutzeroberfläche bis hin zu Validierungsrahmenwerken. AI Composer wurde nicht nur für Hersteller entwickelt, sondern gemeinsam mit ihnen – durch gemeinsame Tests, Feedback-Runden und Live-Pilotprojekte, bei denen Kundenerkenntnisse in Designmuster umgesetzt werden.
Das Ergebnis ist ein Produkt, das den Nutzern vertraut erscheint – denn sie haben es mitgestaltet.
Ein Blick in die Zukunft
Als sich das Gespräch der Frage zuwendet, wie es weitergeht, zeigen sich Mason und Olga optimistisch, aber zurückhaltend. Sie sind sich einig, dass die Zukunft nicht von einem einzigen bahnbrechenden Modell bestimmt wird, sondern von der Fähigkeit, KI auf sichere und skalierbare Weise mit menschlicher Kreativität zu verbinden.
Multimodale Eingaben, agentenbasierte Arbeitsabläufe und generatives Erstellen werden alle ihren Platz haben, aber das Prinzip bleibt dasselbe: Die Menschen müssen auf dem Laufenden gehalten werden.
Mason fasst es ganz einfach zusammen: „Es geht im Grunde darum, wie man Menschen Superkräfte verleiht – ihnen dabei hilft, das zu tun, worin sie einzigartig gut sind, und ihnen bei allem anderen einen Vorteil verschafft.“
Dieses Gleichgewicht zwischen menschlichem Urteilsvermögen und intelligenten Werkzeugen prägt TulipVision für die Zukunft der Fertigung. In einer Branche, die auf Präzision, Sicherheit und Fachkompetenz basiert, ist der tiefgreifendste Wandel nach wie vor der menschlichste: Technologie, die den Menschen dabei hilft, jeden Tag besser zu denken, zu handeln und zu gestalten.
Sehen Sie sich die komplette Serie „The Humans in the Loop“ an auf YouTubean.
Nutzen Sie eine „Human-First“-KI, um die Produktion mithilfe einer vernetzten Betriebsplattform zu verbessern
Erfahren Sie, wie Hersteller Tulip einsetzen, Tulip Echtzeitdaten aus der Fertigung zu erfassen, Arbeitsabläufe zu standardisieren und die betriebliche Grundlage zu schaffen, die KI-Systeme benötigen, um Qualität, Durchsatz und Entscheidungsfindung zu verbessern.